Die Clique als Frage. Eine Gruppenfrage hat zwei Akte. Im ersten gibt jeder eine Angabe über sich ab: wie viele Stunden gestern am Handy, wie viele Geschwister, ob schon mal geflogen. Im zweiten schätzen alle, was dabei herausgekommen ist — der Durchschnitt, die Mehrheit, der höchste Wert.
Punkte gibt es nur für den zweiten Akt. Wer die Runde am besten einschätzt, gewinnt — nicht wer am meisten über sich erzählt.
Und das Wichtigste, wenn Jugendliche mitspielen: die Angaben über die eigene Person erscheinen nirgends. Nicht auf der Bühne, nicht auf den anderen Handys, nicht im Rückblick und in keiner Statistik. Sie liegen in einer eigenen Tabelle ohne Punkte und ohne Wertung und verschwinden mit dem Event. Was ankommt, ist die Zahl, die daraus entsteht.
Eine Gruppenfrage braucht ein Handy je Person — die Angaben macht jeder für sich. Ob ihr einzeln oder in Teams spielt, ist ihr gleich.